„Verbindungen“ Stefan Noss und Gerd Winter / Malerei vom 15/03/2024 bis 20/04/2024

Stefan Noss (1963)

studierte bei Adolf Frohner an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, dann an der Düsseldorfer Kunstakademie als Meisterschüler ( 2002) von Prof. A. R. Penck. Seine Arbeiten sind faszinierende, farbenkräftige Gewebe, in deren Leitmotiv in unendlichen Variationen der Mensch erscheint. Gliedmaßen, Physiognomien, Köpfe formieren sich zu einer vielschichtigen Matrix. Große Anziehungskraft haben die Gesichter in ihrer fast skizzenhaften Reduktion. Nie ganz ausgeführt sind sie mehr Andeutung als Festschreibung, flüchtig in ihrer Form und zugleich von außergewöhnlicher, faszinierender Expressivität.

Gerd Winter (1951)

absolvierte sein Studium an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Thomas Bayrle, Ernst Caramelle, Raimer Jochims und Hermann Nitsch und erhielt 1993 den Titel des Meisterschülers. Seit 1995 gehört er der Vereinigung bildender Künstler „Darmstädter Sezession“ an. Seit Mitte der neunziger Jahre ist Winters Werk auf die Tradition der Farbfeldmalerei ausgerichtet, die sich aus dem abstrakten Expressionismus in den USA mit den Hauptvertretern Mark Rothko, Barnett Newman und Clyfford Still entwickelt hat. Die „Essentielle Malerei“ strebt danach, eine rein künstlerische Kunst mit einem ruhigen, besinnlichen Charakter zu erschaffen. Winter ist es wichtig, mit seinen Bildern der Gegenwart etwas Kontemplatives entgegenzusetzen.

Die Werke beider Künstler sind Teil zahlreicher Ausstellungen, privater und öffentlicher Sammlungen, Messeauftritten und Publikationen. Stefan Noss gehört zum festen Künstlerstamm der Galerie seit 2013, Gerd Winter wird erstmalig gezeigt.

Die Galerie Augarde verbindet die Arbeiten der beiden Meisterschüler und erlaubt dem Betrachter spannende Zusammenhänge und Einblicke.

In Anwesenheit der Künstler laden wir herzlich ein zur
Vernissage am Freitag, den 15. März um 19 Uhr

Einführung: Dr. Helmut Orpel, Kunsthistoriker
Musikalische Begleitung: Uli Nonn, Saxophon
Führung durch die Ausstellung am offenen Sonntag, den 14. April 2024 von 13-18 Uhr